Woher kommt der Löwenzahn ?

Ein lebensfroher Tausendsassa 

 

Der Löwenzahn, auch Kuhblume oder Pusteblume genannt, wächst fast überall. Er ist ein Kopfblütler. Seine Blätter sind gesägt und sehen wie Löwenzähne aus, woher der Löwenzahn auch seinen Namen hat. In Zierrasen ist er nicht gern gesehen.  Kaninchen und Kühe lieben ihn aber. Und auch wir können frische Blätter als Salat genießen. Diese und  seine Wurzeln sollen auch gut gegen Verstopfung sein.

 

 

 

 

Ein haariger Fallschirm

 

 

Der Löwenzahn wächst aus dem Fruchtkörper heraus, der an einem Stiel hängt und davor mit seinem kleinen Fallschirm durch die Luft zum Erdboden getragen wurde und keimen konnte.

 

 

Mein Freund, der Wind 

 

Dazu braucht der Fruchtkörper entweder Wind oder eine gute Puste, woher er den Beinamen Pusteblume erhalten hat

 

 

 

 

Sicherheitshaken gegen zuviel Wind 

 

Weil sein kleiner Fallschirm den Fruchtkörper aber sehr leicht wieder vom Wind verwehen könnte, besitzt er Widerhaken, damit er sich im lockeren Boden festhalten und dort keimen kann.

 

 

Der Fruchtkörper, ein Minicomputer mit eingebauter Software 

 

Aus diesem Fruchtkörper wachsen die Wurzel ins Erdreich und nach oben Stängel, Blätter, Fruchtstände und alles, was einen echten Löwenzahn ausmacht.

Solange es Menschen gibt, wächst aus dem Fruchtkörper des Löwenzahns niemals eine andere Pflanze. Alle Baupläne und Informationen dieser Pusteblume sind in diesem kleinen Körper einprogrammiert. Kleine Änderungen sind möglich. Aber niemals wurde beobachtet, dass aus dem Löwenzahn z.B. eine Rose wurde.

 

 

Leben nur aus Leben 

 

Nach der Blüte sitzen auf dem Köpfchen, dem Fruchtboden, ungefähr 70 kleine Fruchtkörper an Fallschirmchen, um eine neue Invasion des Lebens zu starten, womit sie jedes Jahr, und das seit tausenden von Jahren beweisen, dass Leben  nur aus vorher vorhandenem Leben kommt.

 

 

Nach dieser kleinen Naturbetrachtung möchte ich dich auf einige Besonderheiten hinweisen, die man leicht übersieht, wenn man diese Blume nur als Unkraut oder als Futter betrachtet. Wo zeigen die Einzelheiten des Löwenzahns Merkmale von intelligenter Planung?

 

Ein Fallschirm nutzt den Luftwiderstand, damit ein schwerer Körper möglichst sanft aus großer Höhe zur Erde gleitet. Dazu dient ein leichtes aber festes Fallschirmtuch, das der Luft eine wesentlich größere Fläche bietet als der Körper. Viele leichte Seile halten den Schirm offen. Dasselbe Prinzip löst der Pappus eines Löwenzahn mit seinen vielen umlaufenden Härchen.

     Der Fallschirm ist intelligent geplant und gebaut. Kann der Pappus durch Zufall entstanden sein?

 

 

 

 

Sieht man sich diese Fallschirmhärchen unter dem Mikroskop an, entdeckt man, dass sie nicht etwa glatt sind, sondern rundherum noch kleine Häckchen haben, die den Luftwiderstand zusätzlich erhöhen.

   Wen wundert es da noch, dass diese kleinen Lebenskünstler kilometerweit fliegen.

 

 

 

Eine Harpune ist  eine menschliche Erfindung der Steinkultur. Sie hat den Zweck, dass sich das gejagte Tier nicht so leicht den Pfeil oder den Speer herausziehen kann. Beim Fischfang kann der Fisch mit der Harpunenleine leichter ins Boot geholt werden, ohne dass der Fisch herausrutscht.

Die Harpune ist ein intelligentes Jagdwerkzeug. Auch die Widerhaken für bessere Bodenhaftung gegen den Wind beim Fruchtkörper des Löwenzahn macht einen intelligenten Eindruck.

 

 

 

 

 

 

Links oben siehst du einen kleinen vergrößerten Ausschnitt aus dem hohlen Löwenzahnstängel. Unten ist ein Ausschnitt aus einem Stück Wellpappe zu sehen. Wellpappe hat den großen Vorteil, dass mit wenig Papier eine hohe Stabilität erreicht werden kann. Die Wellen auf dem Papier versteifen es. Wenn du genau hinschaust, erkennst du, dass auch der Hohlstängel des Löwenzahns ähnliche Versteifungsstäbe in seiner Wand besitzt. Intelligent, nicht wahr !

 

 

Köpfchen muss man haben!

Auf diesem leeren Fruchtboden sieht man an den Punkten, wo früher die Pappusse gesessen haben. Diese Punkte sind aber nicht zufällig so verteilt, sondern nach dem Prinzip der bestmöglichen Raumaufteilung. Und die ist, wie ich mit den grünen Punkten sichtbar gemacht habe, spiralig, genau genommen nach einer logarithmischen Spirale oder dem Goldenen Schnitt konstruiert. Der kommt übrigens in der Schöpfung sehr häufig vor, wie du in den folgenden Bildern sehen kannst.

 

 

 

 

 

 

 

Ausschnitt aus einem Sonnen- blumenkorb, dicht bepackt mit Kernen. Auch sie sind spiralig angeordnet, wie ich mit gelb und blau markiert habe. 

 

 

 

 

 

 

Besonders schön ist dieses Bauprinzip an einer aufgeschnittenen Nautilusschale zu sehen. Diese Schale ist der harte Rest eines heute noch lebenden Alttinten- fisches.

 

 

„Leben kommt nur aus Leben“, sagte Louis Pasteur. Der „gemeine“ Löwenzahn erscheint intelligent konstruiert. Daraus schließe ich, dass er auch intelligent konstruiert ist. Menschlicher Erfindergeist hat einiges vom Löwenzahn kopiert. Hinter dem Fallschirm, der Harpune, der Wellpappe, der Logarithmischen Spirale oder dem Goldenen Schnitt stecken menschlicher Erfinder- und Forschergeist. Deshalb glaube ich, dass hinter einem so gewöhnlichen und intelligent erscheinenden Löwenzahn ein wunderbarer Erfindergeist steckt,  der Gott der Bibel.

 

Eine Glaubensfrage 

     Die Frage nach dem Ursprung allen Lebens ist eine Glaubensfrage. Hier in unserem Land gibt es zu dieser Frage zwei bedeutende Anschauungen:

     Die meisten Wissenschaftler glauben, dass die Natur alles aus sich selbst gemacht hat. Sie begründen das mit der in den Schulen gelehrten „Evolutionstheorie“ nach Charles Darwin. Diese Weltanschauung heißt „Materialismus“ oder „Naturalismus“. Man könnte sie auch „Mutter Natur“ nennen. „Mutter Natur“ hat‘s gemacht! Auf der anderen Seite gibt es eine Gruppe von christlichen Naturwissenschaftlern, die den biblischen Schöpfungsbericht ernst nehmen und glauben, dass Gott der Schöpfer allen Lebens ist. Sie begründen es mit der Bibel, deren Glaubwürdigkeit sie voraussetzen sowie mit den erforschbaren Spuren Gottes in der Erdgeschichte und in der Schöpfung. Welche dieser beiden Anschauungen für dich glaubwürdiger sind, musst du selber prüfen und herausfinden. Die Wissenschaft kann dir nur Argumente liefern aber keine experimentellen Beweise. Wenn Wissenschaftler behaupten,  Makroevolution*) sei eine Tatsache, dann ist das ein Glaubensbekenntnis aber keine naturwissenschaftliche Aussage.

   

  1.Mose 1;11: Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so.  12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.

 

   „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort. Dasselbe war im Anfang bei Gott. Alle Dinge sind durch dasselbe gemacht, und ohne dasselbe ist nichts gemacht, was gemacht ist. In ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.“

( Johannes 1;1)

       Das ist meine Antwort auf die Frage: „Woher kommen die Pflanzen und woher kommt überhaupt alles Leben? Wenn du dazu Fragen hast, schreib mir gerne eine Mail.

 

 

*) Makroevolution behauptet die großen Veränderungen z.B. vom Affen zum Menschen im Gegensatz zur Mikroevolution, den Variationen, die man in Züchtungen oder natürlichen Anpassungen, wie z.B. verschiedene Hunderassen aus dem Wolf, beobachten kann. Mikroevolution ist unbestritten, Makroevolution noch nie in der Natur beobachtet worden.

 

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Jürgen Werth