Mensch! - Kein nackter Affe!

Menschen sind keine nackten Affen


„Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei... Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.“1) „...was ist der Mensch, dass Du seiner gedenkst, und des Menschen Kind, dass Du Dich seiner annimmst? Du hast ihn wenig niedriger
gemacht als Gott, mit Ehre und Herrlichkeit hast Du ihn gekrönt.2)
     Wenn Du das Problem hast, dass Du Gott nicht sehen kann, dann schaue einfach in den Spiegel. Du bist sein Ebenbild. Unab- hängig von deinen Eltern: Gott hat Dich aus Liebe erschaffen. Auch, falls Du Dein Gesicht nicht leiden magst, die Tatsache bleibt. Auch, wenn Du findest, dass dein Körper und dein ganzes Outfit nicht auf irgendeiner Casting- show einen Preis gewinnen würde. Du bist ein Ebenbild Gottes, vielleicht mit einem unge- schliffenen Diamanten vergleichbar, aber mit Sicherheit mit einem Diamanten. Warum Du mehr als ein hochentwickeltes Tier bist, wirst Du leicht einsehen können:

 

Menschen können Menschen zeugen. Tiere müssen Tiere zeugen.

 

Nur Menschen können sich frei entscheiden, ob sie Kinder zeugen wollen oder nicht. Tiere handeln instinktgeleitet, der Mensch handelt aufgrund seines Willens. Tiere können nicht abtreiben, Menschen können es.


1) Die Bibel, Altes Testament, 1.Buch Mose,Kapitel 1,Verse 26/27
2) Die Bibel, Altes Testament, Die Psalmen 8, Vers 5/6

Menschen können ihr Leben für andere lassen

 

Bestimmte Ameisen müssen ihr Leben für andere lassen, wenn es dem Überleben ihres Staa- tes dient, weil sie es instinktgeleitet tun, während sich der Mensch willentlich dafür oder dage- gen entscheiden

 

     kann. Eine Großmutter zum Beispiel, die selbst nicht schwimmen konnte, rettete ihren vierjährigen Enkel, der ins Wasser gefallen war, indem sie hinterhersprang. Sie griff das Kind, hielt es über Wasser, stand mit den Füßen auf Grund, war aber mit dem Kopf unter Wasser. Das Kind wurde gerettet, die Großmutter ertrank.

 

Menschen können neben ihrer Muttersprache eine
Fremdsprache in eine andere Fremdsprache übersetzen


Keine Frage, dass auch Tiere ihre eigene Sprache besitzen. Du brauchst nur an den Gesang der Vögel oder den Schwänzeltanz der Bienen zu denken. Dabei handelt es sich um sehr komplexe Informationssysteme. Allerdings können sie nicht eine Tiersprache in eine andere übersetzen.

 

Menschen können zielgerichtet planen


Sie können Autos, Fernseher, Flugzeuge, Teleskope, Computer, Mikroskope, medizinische Körperersatzteile, Röntgenapparate, Weltraumraketen und Smartphones zielgerichtet planen und bauen. Tiere kommen über ein begrenztes Benutzen von Werkzeugen zur Nahrungs- gewinnung niemals hinaus.


Menschen gehen aufrecht und können „handeln“


Unser aufrechter Gang und unsere Hand mit gegenüberstehendem Daumen befähigen uns auf besondere Weise, zielgerichtetes Planen in Handlungen umzusetzen. „Wir schreiben und graben damit, steuern Autos und Flugzeuge, wir operieren Tumore und zaubern Kaninchen aus einem Hut. Unser Gehirn mit seiner unendlichen Kreativität mag unsere Art einzigartig machen. Aber ohne Hände würden alle Ideen zu nichts führen. Dieses Vielzweckwerkzeug ist
das Ergebnis eines komplizierten Zusammenspiels von Nerven und Muskeln, Knochen und Bändern. Neun verschiedene Muskeln

bewegen allein den Daumen. Einige dieser
Muskeln enden am Knochen innerhalb der
Hand, andere reichen bis in den Arm. Die Beweglichkeit des Handgelenks ist Traum und Albtraum jedes Ingenieurs, der men- schenähnliche Roboter bauen will. Mit winzigstem Kraftaufwand setzt die Hand des Uhrmachers mikroskopisch kleine Fe- dern an ihren Platz. Am Ende des Arms und bei richtigem Einsatz des Handhgelenks kann die Hand aber auch einen Wurfball auf ein Tempo von rund 160 Kilometern pro Stunde beschleunigen. Der schottische Chi- rurg Sir Charles Bell1) widmete diesem Kör- perteil im Jahr 1833 ein ganzes Buch: „Die menschliche Hand und Ihre
Eigenschaften..›Die menschliche Hand‹, schrieb er, ›ist der letzte und beste Beweis für die göttliche Schöpfung‹“ Zu dumm nur, dass seine Argumentation nicht erklären konnte, warum auch andere Arten Hände haben.“2)

     Zu dumm nur, dass der vorschnell urteilende evolutionsgläubige Journalist das Buch nicht gründlich gelesen zu haben scheint. Charles Bell beschäftigte sich akribisch und mit viel Bildmaterial vergleichend mit allen möglichen „Händen“ im Tierreich und stellte fest, dass sie für jedes Tier ganz spezifisch und optimal konstruiert sind, worin aber auch gerade ihre Begrenztheit gegenüber der unendlich variationsreicheren menschlichen Hand deutlich wird. Darwins einzige Erklärung für die Analogie von tierischen und menschlichen Händen ist Ver- wandtschaft, weil er an Evolution glaubte. Wer an Gott glaubt, erklärt diese Ähnlicheit mit dem Konzept der schöpferischen Variation des gleichen ›Themas‹, um einen Vergleich mit Kompo- nist und Musik zu benutzen.


1) GOOGLE: Charles Bell, Die Hand und ihre Eigenschaften 1847 in deutscher Übersetzung (Faksimile-Druck);
2) DIE WELT, 27.4.2012 „Wie die Evolution die menschliche Hand schuf“

Menschen sind „wenig niedriger als Gott“, also kongenial erschaffen


Weiter oben  habe ich bereits einige Beispiele von schöpferischen Fähigkeiten des Menschen angeführt, die sie weit über die Leistungen von Tieren herausheben. Nun gibt es den For- schungsbereich der Bionik, in dem versucht wird, Leistungen, Funktionen und Materialien der Natur für den Menschen nutzbar zu machen, indem sie nachgebaut oder hergestellt werden. Der Flugsame der philippinischen Baumart Zanonia diente als Vorlage, um eins der ersten

Flugzeuge zu konstruieren. Technike von Boston Dynamics haben Hunde*)- und Insekten- roboter gebaut, die in ihrer Bewegungsvielfalt den originalen Lebewesen erstaunlich nahe kommen. Medizintechniker können menschliche Hüftknochenteile konstruieren, sodass sie einen guten zehn- bis fünfzehnjährigen Ersatz für hüftgeschädigte Patienten bilden und deren Lebensqualität damit erheblich verbessern. Diese wenigen Beispiele zeigen, dass Menschen kongeniale Fähigkeiten haben. Sie können als Hinweise dafür gesehen werden, dass sie nach dem Bild Gottes erschaffen wurden, fähig, den Schöpfer zu imitieren und Wunderbares zu schaffen. Wenn aber schon die Nachahmungen in der Bionik auf Intelligenz und Information,
auf Planen und Handeln hinweisen, wieviel mehr sollte man nicht in Analogie schließen können, dass die wesentlich leistungsfähigeren Originale in der Schöpfung auf Intelligenz und Pla-  nung verweisen.


*) Big Dog, Boston Dynamics: Zu sehen auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=rE1cWIOxLR4

Nur der Mensch hat ein Ich- oder Selbstbewusstsein


Der Hirnforscher und Nobelpreisträger John C.Eccles hat nachgewiesen, dass es ein Bewusst- sein gibt, „das nicht identisch (gleichzusetzen) ist mit der Materie der Gehirnmasse. Es verfügt frei und unabhängig über das Gehirn...diese mentale (geistige) Kontrolle der zerebralen (gehirnbezogenen) Tätigkeit ist so umfassend, dass wir eine vollständige Herrschaft des Selbst über das Gehirn annehmen können.“1)
     Der ehemals materialistisch eingestellte Neurochirurg Dr. Eben Alexander beschreibt nach seiner nahezu tödlichen bakteriellen Hirnhautentzündung ein Nahtoderlebnis und ist danach überzeugt, dass das Bewusstsein weit mehr ist als die Summe der neuronalen ›Verdrahtung‹
des Gehirns.2)
     Dr. med. Michael Schröter-Kunhardt, Facharzt für Psychiatrie an der neurologischen Klinik Schmieder in Heidelberg, berichtet 2003 in einem Interview von Nahtoderlebnissen mehrerer Patienten, in denen diese über außerkörperliche Wahrnehmungen berichten. Darin be- schreiben die Patienten Vorgänge und Personen, teils auch in anderen Krankenhausräumen, während sie im Koma auf ihrem OP-Tisch lagen. Nachprüfungen ergaben die Richtigkeit ihrer Beobachtungen im Zustand ihres außerkörperlichen Schwebens.3) Andererseits werden solche Berichte von materialistisch eingestellten Fachärzten strikt geleugnet oder abgetan. Auch hier kannst Du sehen, dass die eigene Voreinstellung oder Weltanschauung eine Rolle spielen und nicht alle wichtigen Fragen über Leben, Tod und Ewigkeit im Labor entschieden werden können.


1) John C. Eccles, Wie das Selbst sein Gehirn steuert, 1996, S.244 u, Klappentext
2) Dr.med.Eben Alexander, Blick in die Ewigkeit, Ansata 2013
3) Gehirn und Geist, Dr. M.Schröter-Kunhard im Streitgespräch mit Prof. Birbaumer 2/2003, S.54-57

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Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Jürgen Werth