Gott sei Dank II

Was war im Anfang?

Gottes Wort


„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Und Gott sprach: Es werde...“, so beginnt die Bibel im ersten Buch Mose im Alten Testament.

     „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott und Gott war das Wort...“ beginnt Johannes, ein Schüler Jesu Christi, seinen Bericht über das Leben seines Lehrers. In der ur- sprünglich griechischen Sprache lautet der Begriff „Wort“ LOGOS. Und Logos λόγος hat viele Bedeutungen: - das Sagen, Sprechen, die Rede, Darstellung, Wort, Spruch, Ausspruch,
Behauptung, Satz, Grundsatz, Beschluß, Kunde, Botschaft, Denkkraft, Vernunft. (Aufgeführt ist hier nur ein kleiner Teil; alle Bedeutungen füllen eine halbe Seite. 1)

     Der Informatiker Werner Gitt titelt eine Zusammenstellung von Forschungsergebnissen aus Naturwissenschaft und Technik „Am Anfang war die Information“2).

Der Mathematiker John Lennox, Professor in Oxford, stellt fest: „Der Begriff ›Wort‹ selbst impliziert (beinhaltet) für uns die Vorstellung von Befehl, Bedeutung, Code, Kommunikation - sprich Information; und außerdem die kreative Kraft, um auszuführen, was die Information enthält. Das Wort ist damit elementarer (grundlegender) als Masse/Energie. Masse/Energie
fällt unter die Kategorie des Erschaffenen. Das Wort nicht.“3) Gott sehen die zitierten Autoren damit als Quelle der Information, ohne die Leben niemals von allein in all seiner Verschie- denheit entstehen kann. Jede Art (Grundtyp) von Lebewesen hat seine spezielle genetische Information mitbekommen, nach dessen Bauplan es aufgebaut wird, einschließlich der Möglich- keiten zur Variation und Anpassung an unterschiedliche Lebensbedingungen, Mikroevolution oder Variation genannt.

 

1) http://www.hjcaspar.de/gldateien/doxa.htm
2) Hrsg.Werner Gitt, Am Anfang war die Information, Resch Verlag 1982

3) John Lennox, Hat die Wissenschaft Gott begraben?, Brockhaus 2009, S. 249 f

Information selbst ist unsichtbar und nicht materiell, sondern eine geistige Größe. Demnach ist also Materie nicht alles, was wir haben, um Leben erklären zu können.

Befehle, in den Sand geschrieben. Die Menge des Sandes, der Materie, bleibt konstant. Die Informationen sind entgegengesetzt. Materie ist Träger der Information. Die Information mit ihrem Sinngehalt ist eine geistige Größe. „Und Gott schuf...jedes nach seiner Art“. Das hebräische Wort ›min‹ nijym sollte besser mit Grundtyp übersetzt werden, was den heutigen Einteilungen in Familie oder Gattung entsprechen würde. Das ist genau, was wir heute beob- achten können. Es gibt viele Sorten von Steinobst, Äpfel, Birnen z.B., die untereinander kreuz- bar sind. Aber niemals wurden aus krummen Birnen etwa Bananen.

"Du machst das Land voll Früchte, die du schaffst"

Ein Apfelkern ist ein biolgischer Computer einschließlich Software zum Bau eines Apfelbaums. Materie kann keine Information erzeugen. Information benötigt einen Informatiker. Ein Computer kann sich nicht selbst programmieren. Er benötigt einen Programmierer. Wer hat dem Apfelkern die Information zur Selbstvervielfältigung gegeben?

 

     Die Bibel sagt: „Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war.“


Die Bibel: Das Alte Testament , 1.Buch Mose, Kapitel 1, Verse 11 und  2

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Jürgen Werth