'Ohne Gott ist alles erlaubt' *)

*) F.Dostojewski im Roman "Die Brüder Karamasow"

"Winner & Loser" statt "Gut" & "Böse" ?

Darwinismus kennt kein „Gut und Böse“

 

Wir empfinden es als böse und ungerecht, wenn ein Copilot sich und 149 Menschen durch einen absichtlich herbeigeführten Ab- sturz eines Flugzeugs ermordet.

 

›DER SPIEGEL‹
vom 28.3.2015 beschreibt diesen jungen Piloten als kältesten und entsetzlichsten Amokläufer, als größenwahnsinnig und die Tat als Massenmord. Warum? - Weil auch der Redakteur einen inneren Maßstab von Gut und Böse besitzt. Im Sinne einer materialistischen
Evolution aber wäre diese Tat verständlich, nämlich sinnlos und zufällig wie das ganze Leben. Nach den blinden Kräften der Natur gibt es keine Moral, kein Gut und Böse. „Wenn es keinen
Gott gibt, ist alles erlaubt“. Wenn der Mensch Gott spielt, gibt es für ihn keine moralische Begrenzung. Er selber setzt sich, sein Denken und Handeln zum absoluten Maßstab und der lautet: „Ich bin der Herr mein Gott“.

 

Ein Biologieprofessor folgert daraus:  „Kein Gott, kein Leben nach dem Tod, keine feststehen- de Grundlage für Ethik (Gut und Böse), kein … Sinn des Lebens, kein freier Wille des Menschen, all das ergibt sich aus einer evolutionären Perspektive. Du bist jetzt hier und morgen ver- schwunden, mehr gibt es nicht“*)

 

*)Expelled, Intelligenz streng verboten, Interview von Ben Stein mit Dr.Will Provine,Professor für Biologie und Geschichte an der Conell-Universität;

 

Folgen der darwin‘ schen Evolutionstheorie in
Geschichte und Gegenwart

 

Kommunismus und Nationalsozialismus sahen ihre wissenschaftlichen Grundlagen im Darwi-nismus, ein anderes Wort für die herrschende Evolutionstheorie. Gemeinsam ist beiden, dass
ihre Ideen und Vorstellungen den Menschen zu Gott machen.

 

Kommunismus:
Karl Marx, der Begründer des Kommunismus, schrieb 1860: „Darwins Buch ist sehr wichtig und dient mir als Grundlage in der natürlichen Auslese für den Klassenkampf in der Geschichte...“
Die Russische Revolution von 1917 brachte Marx‘ Ideen in radikalster Weise zur Anwendung.*)

In der Collage möchte ich verdeutlichen, dass ohne Gott Menschen darüber bestimmen, was jeweils gut oder böse zu sein hat.
Bildmitte: Memento Budapest; Personen: links oben: Stalin; unten rechts: Marx/Lenin
*) Ouweneel, Evolution in der Zeitenwende, S. 272;  Fotocollage aus Bildern von Pixabay

„Im Namen der Wissenschaft wurden abscheuliche Gewalttaten verübt...Stalin, der 1924..an die Macht kam, sagte einem Freund über Darwins Buch: ›Ich werde Dir ein Buch zum Lesen leihen; es wird Dir zeigen, dass die Welt und alle lebenden Dinge ganz anders sind, als Du es Dir vorstellst, und all das Gerede über Gott ist purer Unsinn‹.“1)

 

     Gegenwärtig wird das Bild eines radikalen Kommmunismus am deutlichsten in Nordkorea, wo ein Machthaber gottgleich zu verehren ist, Kritiker und Christen brutal entrechtet werden.

 

Nationalsozialismus und Darwins Rassenlehre


Darwin war Anhänger des Nationalökonomen Thomas Malthus. Dessen Lehre war, „dass menschliche Populationen (Bevölkerungszahlen) dazu tendieren sich explosionsartig zu vermehren, während sich die Nahrungsmittelproduktion nur langsam steigern lässt. Das
Ergebnis: Ein ständiger Kampf um Nahrung... Nur Elend, Krankheit und Krieg oder eine aktive Geburtenkontrolle kann die Bevölkerung konstant halten.

Die Verlierer im Kampf um die Ressourcen (Mittel) hatten auszusterben oder auf Sex zu verzichten und das waren auf jeden Fall die armen Bevölkerungsschichten....Malthusianische Ideologie wurde zur Grund- lage der liberalen Politik zu Darwins Zeit. Sie war radikal wie Darwin radikal war... Man solle die Natur entscheiden lassen, wer Gewinner und wer Verlierer ist im Kampf ums tägliche Brot. Denn, wer kein Brot hat, zeugt auch keine Kinder.“2)
(Hervorhebungen und Einfügungen in Klammern von mir!)


1) Ouweneel, a.a.O. S. 272
2) James Moore aus „Darwins langer Schatten“ ZDF Nano vom 15.01.2009

Hitler setzte Darwins Theorie in die Praxis um: „Im Schloss Hartheim in Oberösterreich, der zentralen Euthanasiestelle der Nationalsozia-listen, wurden 18 000 Menschen zwischen 1940 und 1941 vergast.
Sie waren ›Unwertes Leben‹ im Wortsinn der Täter. Der Wert des Lebens wurde auf der Grundlage von Darwins Selektionstheorie
(Evolutionstheorie) definiert.“1) „Hitler und viele Ärzte, die das Programm durchführten, waren fanatische Darwinisten und wollten vor allem den Darwinismus auf die Gesellschaft anwenden.“ 2)
„Ein stärkeres Geschlecht wird das schwächere ablösen, weil
der Lebensfortschritt in seiner letzten Form die lächerlichen Fesseln der sogenannten Menschlichkeit des Einzelnen abstreifen wird, um Platz für die natürliche Menschlichkeit Platz zu machen, die darin besteht, die Schwachen und Kranken auszumerzen um Platz für die Starken zu machen.“ (Hitler) 3) Sir Arthur Keith, ein Anhänger Darwins: „Der Führer Deutschlands ist Evolutionist, nicht nur der Theorie nach, sondern, wie Millionen zu Ihrem Schaden wissen, in steinharter Praxis. Für ihn ist die nationale „Front“ Europas auch die evolutionäre Front. Ich möchte…bemerken, dass… der deutsche Führer wie auch Bischof
Barnes und viele unserer mehr intellektuellen Geistlichkeit die Evolution als Gottes Weise zu schaffen betrachtet.“4)             (Hervorhebungen und Einfügungen in Klammern von mir!)

 

Fortsetzung im nächsten BLOG.


1) Nano extra: Darwins langer Schatten; vom Sozialdarwinismus zur Biopolitik 15.1.09
2) Richard Weikart, Interview mit Ben Stein, Expelled... a.a.O.
3) Hitlerzitat aus Riuchard Weikart; From Darwin to Hitler S.211, a.a.O.)
4) Willem J. Ouweneel, Evolution in der Zeitenwende, S. 281
Hitlerfoto nachgezeichnet; Darwinportrait aus Pixabay

 

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Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Jürgen Werth