"Danke, Darwin !"

Titel in der "ZEIT" im Darwinjahr

Darwin sei Dank oder Gott sei Dank?

Die Vertreter des Neodawinismus (Neuer Darwinismus) haben sich zum Ziel gesetzt, die Herkunft allen Lebens und des Menschen ohne Gott als Schöpfer zu erklären und damit den Glauben an Gott überflüssig zu machen. Diese, auch als Evolutions- oder Selektionstheorie genannte, Lehre setzt  den Menschen an die Stelle Gottes und menschliche Wissenschaft zum letzten Maßstab für Wahrheit. Darwin selbst sagte:

     „Ich bedaure, Ihnen mitteilen zu müssen, dass ich nicht an die Bibel als göttliche Offen- barung glaube und daher auch nicht an Jesus Christus als den Sohn Gottes ...Geist und Moral des Menschen und selbst sein Glaube an Gott sind Artefakte (Erzeugnisse) des Gehirns.“ *)
    
     Die Folge einer solchen Einstellung ist, dass der Satz des griechischen Philosophen Protagoras nun Gültigkeit bekommt: „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“. In den vorigen Kapiteln sollte Dir aber deutlich geworden sein: Die Makroevolution, welche von der Evolutionstheorie behauptet wird, ist keine Tatsache. Sie wird aber ohne stichhaltige Beweise mit allen Machtmitteln für absolut gültig erklärt.  Die Zeitschrift GEO bestätigt dagegen in einem über 20 Seiten langen Artikel 1984:  „Darwinismus, der Irrtum des Jahrhunderts“.

     Selbst Charles Darwin wurde bisweilen von Zweifeln geplagt:
„Mich überfällt „eine nagende, bohrende Furcht, dass  ›ich mein Leben einem Hirngespinst gewidmet habe‹,  noch dazu einem gefährlichen.“
     Diesem Satz möchte im Folgenden nachgehen. Ist diese Lehre, die in allen Schulen verpflichtend als Leitidee des Biologieunterrichtes gilt, wenn schon nicht wahr, so doch wenigstens gut und hilfreich oder ist sie, wie Darwin schrieb, sogar gefährlich?

*)Quelle: Desmond/Moore, „Darwin“…rororo

Dem Zitat zufolge bekennt sich Darwin  ausdrücklich als Atheist, also  als gottlos. Die Folge ist Selbstvergottung und damit, wie der russische Schriftsteller Dostojewski in seinem Roman „Die Brüder Karamasow“  ausgedrückt hat:
 
                          „Wenn es keinen Gott gibt, ist alles erlaubt“

Warum Darwin  seine Theorie im letzten Zitat als möglicherweise gefährliches Hirngespinst bezeichnet, hat er an anderen Stellen selber deutlich gemacht:
„Darwin hielt (die englischen) Kolonialkriege für notwendig, damit sich ›die Zerstörer wandeln‹ und an das neue Terrain anpassten ... ›Die Stärkeren rotten immer die Schwächeren aus‹, und die Briten schlügen alle.“ 1)

...“Bei Wilden werden die an Körper und Geist Schwachen bald beseitigt. Und die, welche leben bleiben, zeigen gewöhnlich einen Zustand kräftiger Gesundheit. Auf der anderen Seite tun wir zivilisierte Menschen alles nur Mögliche, um den Prozess dieser Beseitigung aufzuhalten. Wir bauen Zufluchtsstätten für die Schwachsinnigen, für die Krüppel und Kranken. Hierdurch geschieht es, dass auch die schwächeren Glieder der zivilisierten  Gesellschaft ihre Art fortpflanzen. Niemand, welcher die Zucht domestizierter (häuslich gewordener) Tiere seine Aufmerksamkeit gewidmet hat, wird daran zweifeln, dass dies für die Rasse des Menschen im höchsten Grade schädlich sein muss.“ 2) 

(Hervorhebungen und Einfügungen in Klammern von mir!)
1)  Quelle: Desmond/Moore, „Darwin“, S. 305…rororo)
2)  Zitat aus: Ben Stein „Expelled- Intelligenz streng verboten“; DVD a.a.O.)

Darwin hat richtig beobachtet, dass in der Natur nicht nur Schönheit, Intelligenz und Harmonie herrschen, sondern auch Krankheit, Leid und Tod. Weil  er die biblische Offenbarung ablehnte, konnte er  natürlich auch nicht akzeptieren, dass die Schöpfung am Anfang perfekt und sehr gut war, in der weder Leid und Tod, noch Fressen und Gefressenwerden herrschten, sondern paradiesische Zustände.

                                           Plakat der Ausstellung ›4 Millionen Jahre Mensch‹.

Dem Schöpfungsbericht zufolge wurde die gesamte Schöpfung erst  dem Tod unterworfen, nachdem die ersten Menschen sich selbst  zu Göttern erhoben hatten und das Vertrauens-verhältnis zum lebendigen Gott zerbrach.

Seit diesem tödlichen Drama der Menschheitsgeschichte musste es eine so genannte Notord- nung geben, die es möglich machte, dass die Schöpfung einschließlich des Menschen nicht vollends zugrunde ging, ein in der Natur herrschendes ökologisches Gleichgewicht, wie es uns auch als Nahrungskette bekannt ist.*)     

   Wer die ersten biblischen Schöpfungsberichte nicht glaubt, sondern sie für  fromme Märchen hält, muss zwangsläufig zur Auffassung kommen, dass Leid, Krankheit und Tod völlig normal und nur der Zufall einmaliges Leben auf einem einmaligen Planeten erschaffen hat.  Er muss an die Materie und an eine blinde und den Tod einbeziehende Evolution glauben, denn irgendwoher müssen wir ja kommen, sonst gäbe es uns nicht.

     Die Evolutionsanschauung hat aber neben ihren naturwissenschaftlichen und geschicht-lichen Schwachpunkten dunkle Schatten, die uns zweifeln lassen, ob sie denn wenigstens eine gute Lehre ist. Jeder Mensch, auch der nicht an Gott glaubt, hat ein Gerechtigkeitsempfinden von Gut und Böse. Gut und Böse aber kommen weder in der Materie noch im Tiereich vor.

Fotos und Grafik  aus  eigener Sammlung

Eine „Mantis   religiosa“ (Fangschrecke)oder ein Löwe sind nicht böse, wenn sie ihre Opfer lebendig verspeisen oder töten. Sie handeln tierisch und instinktgeleitet.  Wenn Weißstorchen- männchen und -weibchen einander treu bleiben, handeln sie nicht gut, sondern instinkt-geleitet.

 

Fortsetzung folgt im nächsten Blog!

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Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Jürgen Werth