Es war einmal vor vielen...

Es war einmal vor vielen vielen Jahrmillionen

 

Schauen wir uns die märchenhaften Millionen genauer an: Charles Darwin sagte zur Affenabstammung folgendes: „Eines ist unbestritten: Wir stammen weder vom Gorilla noch
vom Orang-Utan, Schimpansen oder Bonobo ab. Diese sind vielmehr unsere Vettern (Kousins und Kusinen).Wenn wir die Ahnenreihe aber an die 10 Millionen Jahre zurückgehen, stoßen wir auf gemeinsame Urahnen, und die waren natürlich Affen.“ *)

     Bisher haben wir also für die Auswahl unserer menschlichen Evolution 2 Millionen, 4 Millionen, 7 Millionen und 10 Millionen Jahre zur Verfügung. Darf es noch etwas mehr sein?

     In den beiden Fachbüchern „Verbotene Archäologie“ und „Vergessene Archäologie“ stellen die Autoren Thomson/Cremo und Michael Brandt fest, dass es menschliche Steinwerkzeuge aus dem Erdzeitalter des Miozän gibt. Das ist eine Zeit des Tertiär, die von ungefähr 25 Millionen Jahren bis zu etwa 2 Millionen Jahren zurück liegen soll.

     Dabei ist zu beachten, dass der erste echte Mensch erst an der sogenannten Pliozän/Pleistozän- grenze, also vor angeblichen 2 Millionen Jahren aufgetaucht sein soll. Übereinstimmend berichten die oben genannten Autoren von intelligent bearbeiteten Steinwerkzeugen wie Schabern, Bohrern
und Faustkeilen aus einer Zeit, die dem oberen Miozän entspricht, einer Zeit von weit mehr als 2 Millionen Jahren, einer Zeit, in der er eigentlich noch ein sprachloser Affe sein sollte.

 


*) Vier Millionen Jahre Mensch; Gunter Nogge, 1998

Quellen: Michael Brandt, Vergessene Archäologie; Grafik und Foto nach- und umgezeichnet; Steinwerkzeuge nachgezeichnet aus Thomson/Cremo, Verbotene Archäologie

Der italienische Geologe, Professor Guiseppe Ragazzoni, entdeckte 1880 bei Castenedolo ein vollständig erhaltenes menschliches Skelett aus dem Mittleren Pliozän. Der dazugehörige anatomisch moderne Schädel hat nach herkömmlicher Berechnung ein Alter von 3 bis 4 Millionen Jahren. (Thomsen/Cremo, S. 334). Auch die Bearbeitungsspuren der auf der vorigen Seite abgebildeten Steinwerkzeuge lassen nur die Deutung zu, dass sie nicht von Affen sondern von intelligenten Menschen zweckmäßig hergestelltworden sind.

 
     Noch unpassender ist der Fund eines menschlichen Beinknochenpaares, das man in eine Gesteinsschicht eingebettet fand, die der Zeit der Dinosaurier (Kreidezeit) zugerechnet wird. Und diese soll vor 65 000 000 Jahren zuendegegangen sein. (Foto: Vorige Seite, in der Grafik unten rechts und original auf www.bible.ca/malachitman*)

     Thomson/Cremo berichten außerdem vom Skelettfund eines Mannes 28 m unter der Erdoberfläche in einem Kohlenflöz. „Die Knochen waren bei Ihrer Entdeckung von einer Kruste aus hartem, glänzenden Material überzogen, das so schwarz war wie die Kohle selbst, die Knochen aber weiß und in natürlichem Erhaltungszustand..., sobald es abgekratzt wurde.“ (S.364) Das Alter dieser Kohleschicht liegt zwischen 286 und 360 Millionen Jahren. Was mit solchen und anderen unpassenden Funden geschieht, drückt Michael Brandt so aus:


     „Die obermiozänen Werkzeugfunde aus dem Cantal sind ein besonders eindrucksvolles Beispiel dafür, wie in der Vorgeschichtsforschung gute Daten mit schlechten Argumenten diskreditiert
(schlecht gemacht), dann zunehmend nicht mehr diskutiert und schließlich vergessen werden, wenn sie in starkem Gegensatz zum herrschenden Paradigma (der Evolutionstheorie) stehen.“ (Vergessene Archäologie, Seite 330)


*) www.bible.ca/malachitman mit freundlicher Genehmigung

Zweimillionen Jahre sind nich zweimillionen Euro!

Für 2 Millionen Euro kann man heute eine Villa in Hamburg-Blankenese kaufen. Aber 2 Millionen Jahre sind eine ungeheuer lange Zeitspanne. Sie bedeutet eintausend mal die Zeit von Christi Geburt bis heute.

 
     In seinem bereits in der fünften Auflage erschienenen Fachbuch „Wie alt ist die Menschheit?“ beschreibt Michael Brandt zwei in der Vorgeschichtsforschung ungelösten Probleme:

 

Zu wenige Babies in der Altsteinzeit !

 

     Ein Bevölkerungsexperte schätzt die Zahl der Menschheit vor300 000 Jahren auf 1 Millionen Menschen. Bei dieser Zahl müsste am Ende der Altsteinzeit die Menschheit auf 162 Milliarden Menschen angewachsen sein. Zum Vergleich. Die heutige Menschheit bringt es auf etwa 6 Milliar- den. (Brandt a.a.O, Seite 25). Ein anderer Autor veranschaulicht das Wachstum der Weltbevöl- kerung von vor 2 000 000 Jahren bis heute in dieser Grafik  :

Weltbevölkerungsentwicklung von 2 000 000 v.Chr. bis 2000 n.Chr.(Nach Blaxter 1986)

 

(Grafik nachgezeichnet aus dem oben genannten Buch von Michael Brandt S.26 a.a.O. )

Zu wenig Hinterlassenschaften der Frühmenschen


In der langen Zeitperiode von 2 Millionen Jahren müssten zigtausende Generationen „in ihrem Leben ungeheure Mengen Kulturreste produziert haben....Wo sind die Hinterlassenschaften geblieben?“ (Brandt, a.a.O., S. 131)
     An anderer Stelle stellt Brandt Hochrechnungen für das Paläolithikum an und überlegt: „Welche Unmengen an Werkzeugen müssten sich gehäuft haben, wenn Deutschland über Jahrhunderttau- sende auch nur von 100 Menschen bewohnt gewesen war? Man würde an den Wohnplätzen vor lauter Steinwerkzeugen und Hausrat den eigentlichen Erdboden nicht mehr sehen können und die Höhlen würden nicht ausreichen, die Fülle der Kulturreste zu fassen... Machen wir ...noch eine Rechnung für Deutschland mit 100 Personen Bevölkerung, 800 000 Jahre Besiedlungsdauer (Altsteinzeit) und ca. 1 Steinwerkzeug für 2 Personen (und) Tag als Beispiel auf. Es würden sich für diesen Zeitabschnitt etwa 6 - 20 Milliarden produzierte und abgelagerte Steinwerkzeuge ergeben!“ (nach Brandt, a.a.O. S. 121ff)

     Brandt fasst zusammen, dass die bedeutendsten Fundstellen von Hinterlassenschaften der Früh- menschen nur einen winzigen Bruchteil von dem zeigen, was man erwarten müsste.

 

Die Lösung der Probleme


Die heute verfügbaren Informationen aus der Bevölkerungsentwicklung und den zu erwartenden Hinterlassenschaften der Frühmenschen fordern eine drastische Kürzung des Zeitrahmens der
Menschheitsgeschichte. „Statt der ...2 Millionen Jahre dürfte diese Geschichte nur einige Tausende Jahre gedauert haben.“ (Brandt, a.a.O.S. 149).

 

Zusammenfassung


Wie bereits im dritten Kapitel ausgeführt, bleibt auch in der angeblichen Evolution des Menschen von affenähnlichen Vorfahren bis hin zu Johann Sebastian Bach mein Schüttelreim gültig:


„Das A und O der Evolution ist und bleibt die Million“

 

Bemerkenswerterweise dehnt sich die menschliche Vorgeschichte dort in die Millionen aus, wo die eindeutigen menschlichen Schriftzeugnisse und archäolologischen Hinterlassenschaften (Artefakte),
nämlich vor höchstens 10 000 Jahren, nicht mehr eindeutig in ihrem wahren Alter zu bestimmen sind, auch nicht durch radiometrische Messungen. Diese mögen zwar in sich schlüssig sein, kommen aber nicht ohne Deutungen aus und können somit nicht absolut sein. Archäologische Funde, die in Gesteinsschichten gefunden wurden, die nicht in das Millionenschema hinein passen, werden vergessen oder schlecht gemacht, weil sie die akzeptierte Ideologie der Evolution mit ihren fast unendlichen Zeiträumen infrage stellen.
     Michael Brandt hat festgestellt, dass das geringe Bevölkerungswachstum in der Altsteinzeit sowie die sehr mageren Funde an menschlichen Hinterlassenschaften auch in der Fachwelt große Fragezeichen aufwerfen. Darum schlägt er vor, die Millionen Jahre um mehrere Potenzen auf einige Tausend zu kürzen.

 

Die vielen Millionen Jahre Menschheitsgeschichte bilden eine unbewiesene Behauptung der Evolutionstheorie, an die man zwar glauben kann, aber nicht muss.

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Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Jürgen Werth