Zufall oder Plan?

Im Darwinismus sind intelligente Strukturen verboten!

Die Ulmenblattlaus lässt einen Pfahlbau als Kinderstube errichten

 

Die Ulmenblattlaus sticht ein Ulmenblatt
an, überbringt ihr damit den genetischen Bauplan für den Umbau benachbarter Blattzellen und den Befehl, eine anstän- dige schützende Kinderstube für ihre Larven zu errichten. Zu den Sicherheits-vorkehrungen gehört, dass sich die bisher verschlossene Tür rechtzeitig nach Heran- reifen des Nachwuchses vollautomatisch öffnet, da die Läusekinder den Bau nicht aus eigener Kraft öffnen können.

 

Wäre dieses ein einmaliges Ereignis einer einzigen Blattlaus auf einem einzigen Ulmenblatt, könnte man von einem Zufall sprechen.

 

    Tatsache ist, dass auch andere Ulmenblattläuse auf den verschie-densten Ulmenblättern dieselben Pfahlbauten für ihre Kinder errichten lassen.

 

 

Es muss also einen verborgenen Plan geben, der das Ulmenblatt dazu bringt, immer dieselben Bauten zu errichten.

 

     Und wo es einen Plan gibt, gibt es auch die Information zum Bau. Und Information deutet auf Intelligenz und nicht auf Zufall.

Der Große Laternenträger (Brasilien)


(Fulgora laternaria oder Fulgora phosphorea)

 

 

Der Große Laternenträger ist die größte aller Zikaden. Er kann bis zu 10 cm groß werden. Wie alle Gleichflügler (Pflanzensauger) besitzt er einen Saugrüssel (im gelben Rechteck), welcher sein Mund ist, mit dem er sich vom Saft der Pflanze ernährt. Dieser zerbrechliche Rüssel befindet sich angelegt unter dem Körper und wird nur benutzt, wenn er an der Pflanze saugt. Das Besondere am Laternenträger ist sein Kopf, der die Attappe eines Kaimankopfes bildet,
in Wirklichkeit aber nur ein Sammelbehälter für die trockene Sommerzeit ist. Seine echten Augen findet man seitlich am Rand des Scheinkopfes.

Während des Hochzeitsfluges hat man beobachtet, dass Männchen und Weibchen in der Nacht hell leuchten, so dass in Brasilien die Indios von Gespenstern um Mitternacht sprechen. Sie leuchten
allerdings nur, wenn Männchen und Weibchen zusammen sind.

Vorsicht! Ich könnte ein Kaiman sein.

 

 

Die ganze Maskerade

 

des Laternenträgers macht Sinn, wenn er in der großen Hitze bewegungslos an einem Baum sitzend seinen Sommer- schlaf hält und von seinen, im Schein- kopf gespeicherten, Sommervorräten
zehrt.

 

     Er könnte ein bequemes Futter für manchen Vogel sein.

 

     Da aber die dort lebenden Kaimane die natürlichen Fressfeinde der Vögel
sind, kann das aufgemalte Feindbild eines Kaimankopfes auf dem Vorrats- behälter der Zikade lebensrettend sein.

Die Nachahmung von Zeichnungen oder Mustern anderer Tiere
zur Abschreckung von Fressfeinden nennt man Mimikry. Neben
diesem Beispiel des Laternenträgers gibt es andere Beispiele wie
diesen Nachtfalter „Attacus Atlas“, der auf seinen äußeren Flügelenden
einen Schlangenkopf imitiert.

Ein letztes Beispiel bildet dieser kleine Senkrechtstarter und
Flugkünstler namens Schweb-fliege. Im Sommer ist er Dir sicher schon auf Deiner Terrasse begegnet. Vielleicht dachtest
Du: „Nicht schon wieder diese Wespen!“ - In der Tat sieht diese
harmlose Fliege einer Wespe ähnlich, hat sie doch auch eine gelbschwarze
Färbung auf ihrem Rücken. Sie ist ungefährlich, signalisiert aber mögli- chen Fressfeinden: ›Vorsicht Wespe! Und die könnte stechen‹! Auf mei- ner Homepage www.leben-woher.de/Videos kannst Du meine Versuche „Schwebfliege gegen Kamera“ anschauen.

 

Zusammenfassung

 

Löwenzahn, Nautilus, Brennnesselhaar, Ulmenblattlaus, Laternenträger, Attacus Atlas und Schwebfliege haben bei aller Verschiedenheit etwas Gemeinsames: Ihre erstaunlichen Eigenschaften
sind aufgrund von Steuerung durch ihre genetischen Programme entstanden. Programme aber sind so etwas wie die Software, die zu einem Computer gehört. Der Computer selbst
wird als Hardware bezeichnet. Er kann die nötige Software nicht aus sich heraus schreiben. Der Programmierer denkt sich eine Software, also ein Programm, aus, nach dem der PC arbeiten
kann. Die brasilianische Zikade hat sich das Krokodilmuster auf ihrem Scheinkopf nicht selber hergestellt. Es ist in ihrer genetischen Software als Programm festgelegt. Die Frage ist: Kann
ein Lebewesen seine Software, nach der es gestaltet ist, aus sich heraus programmieren? Kann Materie Information produzieren? Hierzu ein einfaches Beispiel:

 

Ich schreibe die Information „geh!“*) in den Sand, wische diese aus und schreibe die gegenteilige Aussage, nämlich „komm!“ in den gleichen Sand. Die Menge des Sandes ist jeweils vollkommen gleich
geblieben. Die Information hat sich in
das Gegenteil verändert. Die Materie,
in diesem Falle der Sand, hat diese
Information nicht aus sich heraus gebildet.

Der Sand oder die Materie ist
lediglich Träger der Information. Der
Befehl aber, zu gehen oder zu kommen
hat eine geistige Quelle, die des
Informanden. Materie kann keine Information aus sich heraus bilden. Lebewesen aber stecken voller Information.
*) Nach einer Idee von Prof. Dr. Werner Gitt

Aus der Tatsache, dass ein Computer seine Software nicht aus sich selbst heraus produzieren kann, ergibt sich folgerichtig die Frage:

 

Wer hat die intelligente Software, die Steuerung so zielgerichtet
gestaltet?


Die Fähigkeit zur Analogiebildung ist ein Merkmal menschlicher
Intelligenz: Darum ziehe ich diesen Analogieschluss:
Wo es ein intelligentes System gibt, sei es in der Technik oder in
der Natur, muss es auch einen intelligenten Planer oder Urheber
geben.

 

Daher ist für mich die Möglichkeit, Gott als Urheber zu
sehen, eine denkbare und logische Konsequenz und kein Märchen

©

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Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Jürgen Werth