Ach, die kenn'  ich!

 

Geplant oder 1000 Zufälle?

 

 

Die Pusteblume, auch Kuh- blume oder Löwenzahn ge- nannt,wächst fast überall. Er ist ein Kopfblütler.

 

     Seine Blätter sind gesägt und sehen wie Löwenzähne aus, woher der Löwenzahn auch seinen Namen hat.

 

     In Zierrasen ist er nicht gern gesehen. Kaninchen und Kühe lieben ihn aber.     

 

     Und auch wir können
frische Blätter als Salat genießen. Diese und seine Wurzeln sollen auch gut gegen Verstopfung sein.

 

 

Der Löwenzahn wächst aus dem Fruchtkörper heraus, der an einem Stiel hängt.

 

     Zuvor wurde er mit seinem kleinen Fallschirm durch die Luft zum Erdboden getragen und konnte keimen.

 

     Dazu brauchte der Frucht- körper entweder Wind oder eine gute Puste, woher er den Bei- namen Pusteblume erhalten hat.

 

Weil sein kleiner Fallschirm den Fruchtkörper aber sehr leicht wieder vom Wind verwehen könnte, besitzt er Widerhaken, damit er sich im lockeren Boden festhalten und dort keimen kann.

 

     Aus diesem Fruchtkörper wachsen die Wurzeln ins Erdreich und nach oben Stängel, Blätter, Fruchtstände und alles, was einen echten Löwenzahn ausmacht.

 

     Solange es Menschen gibt, wächst aus dem Fruchtkör- per des Löwenzahns niemals eine andere Pflanze. Alle Bauplä- ne und Informationen dieser Pusteblume sind in diesem kleinen Körper einprogrammiert. Kleine Ände- rungen sind möglich. Aber niemals wurde beobachtet, dass aus dem Löwenzahn z.B. eine Rose wurde.

Nach der Blütezeit sitzen auf dem Köpfchen, dem Fruchtbo- den, ungefähr 150 kleine Frucht- körper an Fallschirmchen, um eine neue Invasion des Lebens zu starten, womit sie jedes
Jahr, und das seit Tausenden von Jahren beweisen, dass Leben nur aus vorher vorhan- denem Leben kommt.

 

     Nach dieser kleinen Natur- betrachtung möchte ich Dich auf einige Besonderheiten hinwei- sen, die man leicht übersieht, wenn man diese Blume nur
als Unkraut oder Futter betrach- tet.

Verdacht auf intelligente Planung

 

Ein Fallschirm nutzt den Luftwiderstand, damit ein schwerer Körper
möglichst sanft aus großer Höhe zur Erde gleitet. Dazu dient ein leich- tes, aber festes Fallschirmtuch, das der Luft eine wesentlich größere Fläche bietet als der Körper. Viele leichte Seile halten den Schirm offen. Dasselbe Prinzip löst der Pappus eines Löwenzahns mit seinen vielen
umlaufenden Härchen.

Unter dem Mikroskop betrachtet, entdeckte ich, dass sie nicht etwa glatt sind, sondern rundherum noch kleine Häkchen haben, die den Luftwiderstand zusätzlich erhöhen. Kein Wunder, dass diese kleinen Lebenskünstler kilometerweit fliegen.

 

 

 

Die Harpune ist eine menschliche Erfindung der Steinkultur. Sie hat den Zweck, dass sich das gejagte Tier nicht so leicht den Pfeil oder den Speer heraus-ziehen kann. Beim Fischfang kann der Fisch mit der Harpunenleine leichter ins Boot geholt werden, ohne dass er herausrutscht. Die Harpune ist ein intelligentes Jagdwerkzeug.

 

     Auch die Widerhaken für bessere Bodenhaftung gegen den Wind beim Fruchtkörper des Löwenzahns machen einen zweckmäßigen Eindruck.

 

 

Links siehst Du einen vergrößerten Aus- schnitt aus dem hohlen Löwenzahnstängel.

 

     Unten ist ein Ausschnitt aus einem Stück Wellpappe zu sehen.

 

     Wellpappe hat den großen Vorteil, dass mit wenig Papier eine hohe Stabilität er- reicht werden kann. Die Wellen auf dem Papier versteifen es.

 

     Wenn Du genau hinschaust, erkennst Du, dass auch der Hohlstängel des Löwenzahns ähnliche Versteifungsstäbe in seiner Wand besitzt. Die Wellpappe ist eine praktische Erfindung!

Köpfchen muss man haben!

 

Auf diesem leeren Fruchtboden sieht man die Punkte, an denen früher die Pappusse geses- sen haben.

     Diese sind aber nicht zufällig verteilt, sondern nach dem Prinzip der bestmögli- chen Raumaufteilung. Und die ist, wie ich mit den grünen Punkten sichtbar gemacht habe, spiralig, genau genommen nach einer logarithmischen Spirale oder dem Goldenen Schnitt angeordnet. Der kommt übrigens in der Schöpfung häufiger vor, wie Du in den folgenden Bildern sehen kannst

 

 

 

 

Ausschnitt aus einem Sonnenblumen-Blütenkorb, dicht bepackt mit Kernen.

 

     Auch sie sind spiralig angeordnet, wie ich mit gelb und blau markiert habe.

 

 

Besonders eindrucksvoll ist dieses Bauprinzip an einer aufgeschnittenen Nautilusschale zu sehen.

 

     Diese Schale ist der harte Rest eines heute noch lebenden Alttintenfisches.

Sie ist aufgebaut nach dem Prinzip einer logarithmischen Spirale oder nach dem Goldenen Schnitt.

Wie Du siehst kann man den Aufriss der Nautilus mit Geodreieck und Zirkel  konstruieren. Ein lohnender Selbstversuch!

 

 

Zusammenfassung

 

Menschlicher Erfindergeist hat einiges vom Löwenzahn kopiert. Hinter dem Fallschirm, der Harpune, der Wellpappe, der Logarithmischen Spirale oder dem Goldenen Schnitt stecken menschlicher Erfinder- und Forschergeist. Der „gemeine“ Löwenzahn erscheint ebenfalls intelligent konstruiert. Daraus schließe ich, dass er auch intelligent konstruiert ist. Ich glaube, dass hinter einem so gewöhnlichen und doch intelligent gebauten Löwen- zahn ebenfalls Erfindergeist steckt.

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Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Jürgen Werth