Vor uns die Sintflut

Nachflutliche Katastrophen vor der Eiszeit

5. Meteoriteneinschläge

 

In der Vergangenheit gab es in Deutschland zwei Meteoriteneinschläge:  Das „Nördlinger Ries“ (23 km Durchmesser) und das „Steinheimer Becken“ (1 km Durchmesser) sind ehemalige Krater, die davon zeugen. Am Ostrand unsres Landes, in Tschechien liegt das „Pager Becken“ (300 km Durchmesser), das wahrscheinlich auch von einem Meteoriten verursacht wurde. Allein das Nördlin- ger Impakt-Ereignis hat eine solche Explosion verursacht, dass alles pflanzliche und tierische Leben ganz Süddeutschlands vernichtet wurde.

6. Vulkane in Deutschland

 

 Die meisten Vulkane scheinen in der Zeit des Tertiär, nach der Sintflut und vor der Eiszeit aktiv gewesen zu sein. Tertiär ist die Zeit  der Meteoriten-Impakten, des Sauriersterbens, sowie der Braunkohleentstehung. Es ist die Zeit der Auffaltung großer Gebirge (z.B. der Alpen)  und der Umlagerung von Flachmeeren. Aber wann war das Tertiär? Die gängige Wissenschaft sagt: Vor 60-70 Millionen Jahren! Geologen, die den biblischen Sintflutbericht ernst nehmen, sagen: Es war die Zeit zwischen Peleg und Abraham, kurze Zeit nach der Sintflut und noch vor der Eiszeit. Einen Hinweis auf die Kontinentaldrift in geschichtlicher Zeit beschreibt der Text aus 1.Mose 10; 25:

›Eber wurden zwei Söhne geboren. Einer hieß Peleg, weil zu seiner Zeit die Erde zerteilt wurde‹.*)

 

*) nach Dr. Joachim Scheven, Megasukzessionen und Klimax im Tertiär

7. Braun- und Steinkohle

 

 Braun- und Steinkohle kommen als fossile Brennstoffe auf der ganzen Welt und auch bei uns vor. Im Zusammenhang mit der Sintflutkatastrophe lassen sich die Steinkohlevorkommen aufgrund ihrer besonderen Bäume (hohle Stämme und Wurzeln) als verschüttete Schwimmwälder deuten, mit der die „Brunnen der großen Tiefe“ (1.Mose 7;11 und 8;2) verstopft wurden. Die Inkohlung konnte schnell durch Wärme und Schwingungsdruck (Erdbeben) erfolgt sein. Die Steinkohle besteht aus Schwimmwaldbiotopen und nicht aus Torfmoos. Die Verfüllung der Erdspalten erfolgte in kürzester Zeit.

     Die Braunkohle dagegen besteht überwiegend aus tropischen Landwäldern, die über längere Zeit auf der Flut umhertrieben und später an Flussmündungen abgesetzt wurden. Wie die Steinkohle entstand auch sie katastrophisch.*)

 

*) nach Joachim Scheven, Megasukzessionen a.a.O.

 

 

Braunkohle bei  Halle

Was ich mit meinen Söhnen entdeckt habe, sind Braunkohlestücke, die große Ähnlichkeit mit Grill-Holzkohle haben. Sie sind ein Indiz dafür, dass mit der Braunkohle Bäume verschüttet und fossi- lisiert wurden und bestätigen die Aussage, dass die Braunkohle zu großen Teilen aus Landwäldern und nicht nur aus Torfmoos bestand. Wenn man der These von ›Evolutionsgeologen‹ folgt, nach der die Gegenwart der Schlüssel zur Vergangenheit sein soll, mag das folgende Ereignis für die katastrophische Vergangenheit in Deutschland sprechen. Von der großen Weihnachtsflut von 1717 (erdgeschichtiche Gegenwart!) wird unter anderem berichtet:

 „In einer morastigen Gegend wurde ein ganzes Feld mit dem darauf stehenden Haus, Menschen und Vieh, in die Höhe gehoben und in eine andere Gegend versetzt“*)

 

*) http://levrai.de/themen/ostfriesland/moore_ostfriesland/weihnachtsflut_1717_ostfriesland.htm

 

Fossiler Zeuge eines Schwimmwalds aus der Steinkohle

 

 

Der Geologe Joachim Scheven bezweifelt, dass die heutigen Lager von Braun- und Steinkohle in Jahrmillionen entstanden und Torfmoore zu Braunkohle und Braunkohle zu Steinkohle geworden sind.  Nach seiner Erkenntnis seien die Kohlen erst durch die Ereignisse der Sintflut entstanden. Die drei Brennstoffe Torf - Braun und - Steinkohle kommen von drei ganz verschiedenen Pflanzen-gesellschaften her. Torf bestünde im Wesentlichen nur aus Torfmoos, Steinkohlen nach Scheven aus vorsintflutlichen Schwimmwäldern, Braunkohlen seien Lagerstätten von den bei der Sintflut abge- räumten, verdrifteten und später gestrandeten Landpflanzen. Nur Torf wüchse auf natürliche Weise nach, Braun- und Steinkohle nicht. Braunkohlen bestünden ganz überwiegend aus Holz, Ästen, liegenden Stämme und Stubben. Letztere stehen meistens aufrecht. Braunkohlenlager sind durch Wasser geschichtet und können über 100 Meter dick sein. Sie haben aber stets nur eine
Ausdehnung von wenigen hundert Quadratkilometern. Braunkohlen liegen regelmäßig in Gräben, in denen früher Salzwasser auf Süßwasser traf. Die mit Salzwasser vollgesogenen Gehölze wurden im Süßwasser schwerer und sanken ab. Steinkohleschichten sind im Gegensatz zu Braunkohlen meist nur 1-2 Meter dick. Dafür wiederholen sie sich aber übereinander dutzende von Malen. Im Leben bestanden diese Kohlenschichten aus einem dichten Geflecht hohler Wurzeln (Sigmarien, s.oben Foto 1), über denen sich die Hohlstämme von Bärlappbäumen und Riesenschachtelhalmen (s.o., Abb. 2) erhoben. Im Gegensatz zu Braunkohlen erreichte die Ausdehnung der nun übereinander liegenden verschütteten Steinkohlenwälder viele Millionen Quadratkilometer. Die Steinkohlenwälder bildeten vor der Sintflut einen eigenen Lebensraum, der riesige Wasserflächen bedeckte (s.o. Abb.3). Aus dem Vergleich zu lebenden Farnen, Bärlappen und Schachtelhalmen lässt sich schließen, dass diese Schwimmwälder mit wenig Licht auskamen, d. h. in Polnähe angesiedelt gewesen sein dürften. Sie verstopften nach der Deutung von Scheven die ›Brunnen der großen Tiefe‹, mit denen die katastrophischen Geosynklinalen (Erdspalten) am Ende der Sintflut wieder verschlossen wurden. (s.o. Abb. 3). *)


*) leicht verändert aus dem Ausstellungsführer „Lebendige Vorwelt“ , S. 15 Deutsches Schöpfungsmuseum Bibelheim Höningen: Dr. Joachim Scheven u. Dipl.geol. Dipl.biol. Esther Scheven

*) Grafiken 2 u. 3 m.frdl. Genehmigung von W&W aus „Evolution-ein kritisches Lehrbuch“

 

 

 

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Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Jürgen Werth