Dinos:  Millionäre an Jahren

3.Denk ich an Dinos, denk ich an Millionen

Charles Robert Darwin:


„Abermillionen Jahre müssten den frühesten…
Meerestieren vorangegangen sein, sonst wären
meine Ansichten falsch, was unmöglich ist“

   

links: Pteranodon (Flugsaurier)

 

Von Kindesbeinen an werden wir einge(n)ullt:

Meine erste Bücherei 3:
Tiere der Urwelt: »Vor vielen Millionen Jahren war die Welt leer..«

Erstes Antwortbuch für Kinder (Tessloff):    Die Urmenschen:

»Die Urmenschen haben niemals einen Dinosaurier zu Gesicht bekommen, denn als diese Tiere lebten, gab es noch keine Menschen. Zwischen der Zeit, in der die Dinosaurier lebten, und der Zeit, in der die ersten Menschen auftraten, liegen viele, viele Millionen Jahre«.

 

Ursula Wölfel: Sachgeschichten:

Menschen und Affen: »Vor ungefähr 3 oder 4 Milliarden Jahren ist die Erde entstanden. Die Zahl für vier Milliarden sieht so aus: 4 000 000 000 «.

Bildquelle: Eigene Aufnahmen von Nachbildungen im Dinopark Münchehagen bei Hannover

 

Was bedeuten 2 000 000 Jahre Menschheitsentwicklung?

Die meisten Theologen glauben, dass Gott mindestens  tausend mal 2000 Jahre benötigte, um Jesus von der Natur aus affenartigen Vorfahren zu dem entwickeln lassen zu können, was er für die meisten Christen ist: Gottes Sohn. Das ist jedenfalls die Konsequenz der darwinschen Evolutionstheorie, sofern sie von Christen geglaubt wird.

Haltbarkeitsdatum überschritten

Ein starker Hinweis darauf, dass die Existenz von Dinos nicht so weit zurück liegen muss, wie es die Evolutionstheorie vorschreibt, sind neuerdings die Entdeckungen von weichem Bindegewebe in einem Tyrannosaurus- Rex-Knochen.

     Dr. Mary Schweitzer1) entdeckte darin Eiweiße mit 149 Aminosäuren sowie rote Blutkörperchen. Auch nahm sie Leichengeruch wahr. Das würde eher auf maximal viertausend als auf 80 Millionen Jahre hindeuten, also darauf, dass T-Rex und Mensch durchaus zeitgleich gelebt haben können, was nicht bedeutet, dass sie einander häufig begegnet sind wie auf diesem Foto im Dinopark.

Ein anderer Forscher, Dr. Mark Armitage2) wurde von seinem Institut gefeuert, weil er seine Entdeckung veröffentlicht hatte. Er fand weiches Gewebe im Horn eines Triceratops und folgerte, dass diese Entdeckung eher auf ein Alter von Tausenden aber nicht von Millionen von Jahren hinweisen würde.

3.2 Das Millionending

Nun wird es höchste Zeit, über große Zeiträume zu diskutieren.

     Es gibt wohl kaum Tiersendungen, Tier- oder Pflanzenbücher und andere Medien, in denen Du nicht ab dem ersten Lesealter, sozusagen mit der Muttermilch, eingeflößt bekommst, dass unser Weltall, unsere Erde und das erste Leben darauf in Milliarden und Millionen von Jahren gemessen werden. Es ist ja auch sehr leicht, hinter eine Zahl Nullen zu hängen. In einer Welt, in der Regierungen mit Millionen- und Milliardenschulden umgehen, lassen uns solche Zahlen ziemlich kalt.

     Aber halt: In Euro mag das noch vorstellbar sein, aber was bedeuten eigentlich 1 Mio. Jahre, außer, dass sie eine 1 mit 6 Nullen darstellen, also 1 000 000 Jahre? Wenn wir einmal in unsere Menschheitsgeschichte blicken, dann müssen wir feststellen, dass eine absolute Zeitmessung rückwärts sehr begrenzt ist. Durch Schriften, durch andere menschliche Hinterlassenschaften (Artefakte) und durch Vergleiche verschiedener Kulturen sowie durch Ausgrabungen können wir sicher gerade einmal ungefähr sechs- bis zehntausend Jahre zurückblicken.
    

Weitere >Augenöffner< im nächsten Blog!

1) http://www.spektrum.de/news/blutspuren-aus-der-kreidezeit/1072452 und Mary Schweitzer; Gewebe in T-Rex-Knochen; H. Binder in >Studium Integrale< 2009
2) Mark Armitage: http://www.youtube.com/watch?v=wxk3gts8PuA

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Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Jürgen Werth