Variation statt Evolution

Auch meine Schmetterlingssammung, (Geschenk einer Missionarin aus Brasilien), zeigt eine große Variationsbreite und nicht Makroevolution.

Wer meint, man könne Mikroevolution als Beweis für Makroevolution ansehen, könnte in den Verdacht geraten, er halte auch einen Zitronen-falter für jemanden, der Zitronen faltet.

     Mikroevolution ist Variation oder, besser ausgedrückt, Phantasie unseres Schöpfers  der in die genetischen Programme weniger Ausgangsarten eine atemberauibende Vielfalt und Erscheinungsform geschrieben hat.

Die Maßliebchen (links) sind mit den Gänseblümchen (rechts) verwandt. Die linke Art ist eine Züchtungsform, die aus der rechten hervorgegangen ist. Ein weiteres Beispiel für Variation oder Mikroevolution.

     Homo erectus          Neandertaler            Homo sapiens                      Homo Sapiens

       Schädel                 Schädel                   Schädel                    Schädel

                                                           (Europäer)                             (Aborigine)

Heutiger Malaye    Heutiger Marokaner          Heutige Europäer           Heutiger Aborigine

         

Alle oberen Schädelformen lassen sich ohne Probleme den unteren Schädelvarianten heute lebender Menschen zuordnen. Eine Abstammung vom Homo erectus über den Neandertaler zum Homo sapiens aufgrund der Schädelmerkmale erzwingt keine Millionen von Jahren Makroevolution. Sie lassen sich als Variationen unterschiedlicher Menschen und deren Anpassungen an Klimate deuten. Stirnwulst und Prognathie (vorgewölbter Unterkiefer) gibt es auch bei heutigen Menschenköpfen.

Variationen zum Thema "Pudel und der Wolf"


                 Wolf  (Natureum Balje)                             Puwos (Wort & Wissen)


Oben siehst Du ein Beispiel, wie aus einer Kreuzung von Wolf und Pudel sogenannte ›Puwos‹, eine Mischung aus Wolf und Pudel, entstanden sind. Wenn Hunderassen mit Wölfen fruchtbare Nachkommen zeugen können, belegt das die Abstammung der Hunderassen vom Wolf. Ein gutes Beispiel für Mikroevolution oder Variation. Und solche Veränderung im Bild unten bewirkt Mikroevolution in relativ kurzer Zeit: Ganz unterschiedliche Hunderassen:

Unteres Bild: Die Züchtung vom Wolfsschädel (A) zum Pekinesenschädel (B). So groß kann Variation durch Züchtung sein!  Niemals aber wurde eine Katze daraus. Dann wäre es Makroevolution. Zahllose Beweise für Mikroevolution beweisen nicht eine einzige Makro- evolution, weil es unüberwindliche Artgrenzen gibt, was auch durch die Fülle von "lebenden Fossilien" belegt wird.

Eine vertiefende und leicht verständliche Weiterführung zu diesem Thema bietet das reich bebilderte Heft von Dr.Reinhard Junker "Wie das Zebra seine Streifen bekam", ISBN 3-7751-3385-2, Verlag Hänssler

Bildnachweise: Schädelformen  nachgezeichnet; Malaye und Marokaner aus  Joachim Zillmer, „Die Evolutionslüge“
Wolf: Natureum Balje, eigenes Foto
Puwos, Hunderassen, Wolfs- und Pekinesenschädel: Bilder aus Junker/Scherer; ›Evolution, Ein kritisches Lehrbuch‹ mit freundlicher Genehmigung von ›Wort &Wissen‹ 4.Aufl.1998; S. 32 und S.77

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Kommentare: 1
  • #1

    Hi (Donnerstag, 15 Juni 2017 06:44)

    Guter beitrag

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Jürgen Werth