Vom Urknall zum Durchknall

...lautet der Titel eines Buches von Dr. Alexander Unzicker, einem Forscher und Gymnasiallehrer in Physik und Astronomie. Er beschreibt darin die "absurde Jagd nach der Weltformel".

(Verlag Springer 2010)

 

Die Lösung des großen Rätsels vom Ursprung des Kosmos scheint so einfach und genial, vorausgesetzt, man lässt einen Schöpfer draußen vor der Tür der hehren Wissenschaften und klingt wie folgt:

 

Zu 1: Die Evolution des Weltalls soll mit einem Urknall begonnen haben.
›DER SPIEGEL‹ hat das kurz so beschrieben:

     „Mit einem großen Knall hatte damals alles angefangen: eine winzige, fast ausdehnungslose Kugel glühte plötzlich auf und explodierte  – es begann ein kosmischer Feuerzauber, der im Laufe von Äonen Galaxien, Sonnen, Planeten und am Ende Tiere und Menschen hervorbrachte“ (DER SPIEGEL 3-1996, S. 170).

 

Kommentar:

Die Frage nach dem Anfang ist keine naturwissenschaftliche, sondern eine geschichtliche Frage. Geschichte aber ist unwiederholbar. Man kann vergangene Ereignisse nicht im Reagenzglas wiederholen. Vergangen ist vergangen. Einmalige vergangene Ereignisse nennt man Singularitäten. Der Urknall ist ein singuläres Ereignis. Die Schöpfung ist es auch. Urknalltheorie und Schöpfungstheorie bezeugen aber eine Gemeinsamkeit: Unsere Welt hatte einen Anfang!

 

Schöpfung: „Im Anfang schuf GOTT Himmel und Erde.“
Evolution:     Am Anfang war der URKNALL.

 

Kommentar:
Es kann sich nur entwickeln (evolvieren), was schon da ist! Vor dem Anfang war entweder NICHTS, MATERIE oder GOTT!

 

Du hast die Wahl!

Aus einem Urknall (Big Bang oder Explosion) soll ein geordnetes Universum entstanden sein.

(Collage aus zwei Pixabay-Fotos: Urknall und Sonnensystem)

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Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Jürgen Werth